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LAUFENDE PROJEKTE

 

CUBITY 2.0 - Plus Energy and Modular Student Living

„Cubity“ – ein experimentelles Wohnheim, das zwölf Studenten alternativen Wohnkomfort bietet – wurde 2016 in Frankfurt/Niederrad aufgebaut. Damit wurde ein innovatives Modell realisiert, das an der TU Darmstadt als Sonderbeitrag zum Solar Decathlon Europe 2014 entwickelt wurde. Das „Living LAB“ ist ein modulares Gebäude aus nachwachsendem Baustoffen, welches günstiges Wohnen, viel Raum für Gemeinschaft und höchste Energieeffizienz vereint.

Mit dem 2018 auf dem Gelände der Landesgartenschau Würzburg errichteten „Founder LAB“ soll die Adaptions-fähigkeit des CUBITY-Konzeptes, auf die Funktion einer innovativen Arbeitswelt erprobt werden. Es zielt ab auf die Bereitstellung einer anregenden Umgebung, die die Umsetzung und Weiterentwicklung von innovativen digitalen Geschäftsideen in erste Prototypen für IT Gründer bzw. Start-Up Unternehmen durch architektonische Mittel optimal und individuell unterstützt.

Im Forschungsprojekt CUBITY 2.0 - Plus Energy and Modular Student Living werden in der Bestandsoptimierungsphase die CUBITY-Prototypen "Living LAB" in Frankfurt/Main und "Founder LAB" in Würzburg unter städtebaulichen, architektonischen, nutzungsspezifischen, energetischen und technischen Aspekten analysiert und optimiert.

Diese Optimierung wird auf der Grundlage einer Überprüfung des Energiekonzepts sowie einer Kostenanalyse und einer Untersuchung der Preis-NutzenRelationen in die ökonomische Systemdimension rückgekoppelt, um ein kostengünstiges und energieeffizientes Bauen gewährleisten zu können.

Die optimierten Prototypen von CUBITY bilden dann die Grundlage für die Untersuchungen in der Entwicklungsphase (2. Projektphase: Oktober 2019 - November 2020) des Vorhabens. Hierbei geht es darum, auf der Grundlage von Bedarfs und Potenzialanalysen in Hessen CUBITY 2.0 zu entwickeln.

Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es zum einen festzustellen, wie man CUBITY in technischer, energetischer, architektonischer, städtebaulicher und auch ökonomischer Dimension weiterentwickeln kann. Die Erarbeitung und Entwicklung von standardisierbaren und übertragbaren Lösungen auf der Basis von belastbaren Benchmarks und Nutzungsprofilen wird in den Bearbeitungsprozess integriert. Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit möglicher Lösungen soll dabei intensiv betrachtet werden. Zum anderen wird erforscht, welche Marktpotenziale sich für das modulare Bauen und für ein optimiertes CUBITY - Gebäudesystem bieten.

Das Projekt wird in Kooperation mit der TU Darmstadt – Fachgebiet Entwerfen und Gebäudetechnologien (Prof.Anett-Maud Joppien), der TH Mittelhessen Gießen, dem Steinbeis-Innovationszentrum energie+ und der Gesellschaft für empirische Sozialforschung und Kommunikation mbH durchgeführt.

Gefördert vom: Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen - Referat Energiemonitoring, Regionale Energiekonzepte.

 

Laufzeit: Mai 2019 – November 2020

 

Ansprechpartner: Ramona Stein & Christine Weber

 

 


 

Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude (ENOB: dataNWG) - Primärdatenerhebung zur Erfassung der Struktur und der energetischen Qualität des Nichtwohngebäudebestands in Deutschland

Der Sektor der Nicht-Wohngebäude (NWG) wird zum ersten Mal in Deutschland Gegenstand einer auf Repräsentativität ausgelegten Primärdatenerhebung hinsichtlich Stand und Dynamik seiner struktureller Eigenschaften, der energetischen Qualität und der Entscheidungsprozesse bei Modernisierung. Dabei werden erstmals Methoden der Geoinformatik angewandt, um die Auswahlgrundlage für die Stichprobenerhebung in der bisher unbekannten Grundgesamtheit der Nicht-Wohngebäude zu schaffen. Damit wäre auch das Feld für ein regelmäßiges Monitoring dieses Sektors auf die energie- und klimaschutzpolitischen Ziele hin zu vertretbaren Kosten bereitet.

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung durchgeführt. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Laufzeit: Dezember 2015 – März 2021
Ansprechpartner: Dr. Roland Busch

 

 

 

zuletzt bearbeitet am: 14.10.2020