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DR. ROLAND BUSCH

Untersuchung der räumlichen Verteilung und Clusterbildung der Logistikwirtschaft in Deutschland und Bewertung der Auswirkungen verschiedener Standortmuster auf den Logistikflächenbedarf sowie die Verkehrsbelastung

Die Logistikwirtschaft, vor wenigen Jahrzehnten zumindest unter diesem Namen der breiten Öffentlichkeit noch nahezu unbekannt, hat sich inzwischen als wichtiger Bestandteil der deutschen Branchenstruktur etabliert.   Die umfangreichen Wachstums- und Veränderungsprozesse in der Logistik drücken sich räumlich vor allem durch die Restrukturierung von Transportnetzwerken und die damit verbundene Suche nach neuen Standorten für logistische Umschlag- und Lagereinrichtungen aus.

Festzustellen ist die Bildung von Logistikregionen mit verschiedenen Schwerpunkten in Deutschland. So hat sich beispielsweise Nordhessen zu einem Drehkreuz für Kurier-, Express- und Paketdienste (KEP) entwickelt, im östlichen Ruhrgebiet ist eine Anhäufung von Handelslogistikern festzustellen und Hamburg wiederum hat die Funktion eines intermodalen Umschlagpunktes und eines Zentrums der Europadistribution.

Die räumliche Verteilung der Logistik und deren Funktionen soll im Rahmen dieser Arbeit näher untersucht werden. Die Arbeit soll dazu beitragen, den Akteuren, die sich mit den raumwirksamen Effekten des Logistikbooms beschäftigen (z.B. Stadt- und Verkehrsplaner, Immobilien-Projektentwickler) bessere Einblicke in die Potenziale einer Region zu ermöglichen und speziell den öffentlichen Akteuren die Einschätzung von positiven und negativen Konsequenzen von Logistikansiedlungen zu erleichtern. Deshalb steht neben der Identifizierung und strukturellen Untersuchung von räumlichen Logistikballungen auch die Betrachtung des regionalen Logistikflächenbedarfs und der Verkehrsauswirkungen im Fokus der Arbeit.Das Kernelement der Arbeit und die Grundlage des quantitativen Teils der Untersuchung stellt eine Sonderauswerung der Bautätigkeitsstatistik dar.

zuletzt bearbeitet am: 04.10.2017